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Bastille-Viertel in der Pariser
City
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Das Bastille-Viertel
hat seinen Namen vom ehemaligen Ge- fängnis, das
hier früher einmal stand.
Bekannte Namen wie Voltaire und der Marquis
de Sade sind hier Insassen gewesen. Obwohl
die Bastille beim Volk
einen schlechten Ruf hatte, wurden
die meisten politischen Gefangenen doch relativ
milde behandelt. Trotzdem entgegneten
die Einwohner von Paris
dem Gefängnis mit Mistrauen und
Argwohn. Am 14. Juli 1789 befreite sich
das französische Volk von der Unterdrückung und
Willkür des Königs und
stürmte die Bastille, wobei sie zerstört
werden sollte. Viele Menschen sollten dabei ihr
Leben lassen. Heute wird dieser Tag
als Nationalfeiertag in Ehren gehalten. Vom
Gefängnis gibt es noch ein paar Mauerreste
in der Metrostation zu sehen. Auf dem
Bastille Platz gibt es nun einen großen
Kreisverkehr, in dem sich in der
Mitte eine be- eindruckende
Bronzestatue, die "Colonne de
Juillet" befindet. Sie hat
eine Höhe von 50 m und
ist weithin sichtbar. Die |
| Statue
erinnert an die Juli Revolution von
1830 und wurde 1833 fertig gestellt. Oben auf der Säule balanciert
der Genius auf einem Bein. Ebenfalls am "Place de
la Bastille" steht die |

Volksoper am
Bastille-Platz |

Genius auf der
"Colonne de
Juillet" |
die
"Opera-Bastille". Ein Gebäude das
durch seine eigenwillige Form und Architektur aus Glas und
Alu- minium für Aufsehen sorgt. Die
Oper wurde im Juli 1989
eröffnet und passt vom optischen Eindruck nicht zu den
alten Bauwerken und Fassaden, die hier sonst am Platz präsent sind. Trotzdem
zählt Sie zu den architektonischen
Meister-leistungen. Für die
"Opera-Bastille" |
| sollten Sie
Karten vorbestellen. Sie können die
Tickets online reservieren oder
auch tele-fonisch buchen. Um
mit der Metro das
Bastille-Viertel zu besuchen, benutzen Sie
die Linien 1, 5 & 8. Steigen Sie einfach an der
Station "Bastille" aus. |
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