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Katakomben
bzw. "Catacombes de Paris"
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Sollten Sie auf der
Suche nach etwas Abenteuer sein und einen
Hang zum Makaberen
verspüren, dann sind Sie in den
Katakomben von Paris gut aufgehoben.
Ursprünglich als unterirdische
Steinbrüche zum
Bau der Stadt
genutzt, wurden sie später
am Ende des 18.
Jahrhunderts zum Beinhaus und Grabstätte
vieler Pariser Bürger umfunktioniert. Aufgrund
von Seuchen, Gestank, verschmustem Wasser und
Platzmangel in der Stadt
mussten viele Friedhöfe damals
geschlossen werden und um den Toten trotzdem eine
letzte Ruhestätte zu geben
wurden diese in die Katakomben bei- |
| gesetzt. Die
"Résistance parisienne" nutzte
im 2. Weltkrieg das
unterirdische Geflecht an Tunneln und
Röhren für Ihren Widerstand gegen
die Deutschen Besatzer und selbst die Pariser Metro
nutzt Teile davon für Ihre Zwecke. Der Eingang befindet sich gleich bei
der RER und Metrostation Denfert-Rochereau und
geöffnet ist ab 10.00 Uhr morgens. Von den über
300 km langen
Gängen sind
nur etwa 2 km für die Besucher zugänglich. Eine
schmale Wendeltreppe führt
über 130 Stufen hinab
ins Reich der Toten.
Unten herrscht eine konstante Temperatur von 14° Celsius und relativ hoher Luftfeuchtigkeit. Der Boden und die Wände sind Feucht und Klamm. Wenn Sie als Besucher durch die Tunnel gehen bemerken Sie die
vielen Abzweigungen die aber zum
Glück verschlossen sind sonst würden Sie
sich dort hoffnungslos verlaufen. Sie
können eine geführte Tour machen oder auch auf
eigene Faust die Katakomben erkunden aber
selbst im zügigen Schritt benötigen Sie dafür
etwa 35 min. In bestimmten Abständen
ist Personal Vorort um
Ihnen auch mal mit einer Auskunft zur
Seite zu stehen. Verlaufen
können Sie sich nicht, denn
die Gänge sind mit Pfeilen ge- |
| kennzeichnet. Nicht mehr wie 200
Personen werden gleich-zeitig
hinuntergelassen, was der
Sicherheit dient. Kinder unter 14 müssen in
Begleitung eines Erwachsenen
sein. Personen mit Platzangst, Herzschrittmacher oder stark über- gewichtige Personen
möchten
wir
abraten,
denn
noch schlimmer als der Abstieg und die engen Gänge ist
der Auf-stieg. Die 83 Stufen auf
einer wirklich sehr engen Treppe waren schon etwas anstrengend. Der Ausgang befindet sich nicht weit
von der
nächstgelegenen Metrostation:
"Alesia" entfernt. Sie sollten erst gar
nicht versuchen Knochen oder |
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| ähnliches
als Andenken mitzunehmen,
denn am Ausgang
finden Taschenkontrollen statt. Wichtig
zu erwähnen wäre noch,
das Sie sich auch auf
Wartezeiten einstellen
müssen. Besonders in den
Nachmittagstunden sind Warteschlangen
von über 50 m keine Seltenheit. Die ersten Besucher stehen am Morgen schon
eine Stunde vor der Öffnung am
Eingang und warten auf Einlass. Trotz allem
sollten Sie sich den Ausflug in die Pariser Unterwelt nicht ent- gehen
lassen.. |
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Metro und
RER-Station: Denfert-Rochereau
Bus: 38,68
geöffnet ab
10.00-17.00 Uhr außer Mo
letzter
Einlass 16.00 Uhr
www.catacombes-de-paris.fr |
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